Hildesheim – Bücher, Bildung und Universitäten

Bildung war schon zu allen Zeiten ein großes und bedeutendes Thema in Hildesheim. So hat die Universität der Stadt beispielsweise schon eine ziemlich lange Geschichte, denn ihr Ursprung ist bereits in der Hildesheimer Domschule zu finden. Sie wurde im Jahre 1643 zur philosophisch-theologischen Lehranstalt erhoben. 300 Jahre später - 1946, wurde im benachbarten Alfeld eine Pädagogische Hochschule eröffnet, die 43 Jahre später zur Universität Hildesheim wurde.
Außerdem sind in der Stadt neben der Norddeutschen Fachhochschule für Rechtspflege auch noch viele weitere Bildungseinrichtungen ansässig. Hierzu gehören unter Anderem die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte, das Landesamt für Lehrerbildung und zahlreiche Gymnasien und andere Schulen angesiedelt.
Besonders erwähnenswert ist in diesen Zusammenhang auch die Robert-Bosch-Gesamtschule, die seit 1979 eine von 17 ausgewählten UNESCO-Projektschulen in Niedersachsen ist, die sich als Umweltschule in Europa im Jahre 2000 sogar auf der EXPO in Hannover präsentieren durfte.
Die Universität von Hildesheim bietet Studierenden die unterschiedlichsten Studiengänge an. Spezielle Fachbereiche sind hier Erziehungs- und Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaft und Ästhetische Kommunikation, Sprach- und Informationswissenschaften, Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik.
Natürlich sind Bildung und Bücher sehr eng miteinander verbunden. Die Dombibliothek von Hildesheim gilt als angesehene wissenschaftliche Bibliothek mit der wohl bedeutendsten Büchersammlung ganz Norddeutschlands. Mit einer 1200 jährigen Geschichte ist diese Bibliothek mit Abstand auch die älteste und umfangreichste des deutschen Nordens und trägt damit maßgeblich zu einer guten Bildung in der Region bei.